Du bist der Lenz, nach dem ich verlangte in frostigen Winters Frist. Dich grüßte mein Herz mit heiligem Grau’n, als dein Blick zuerst mir erblühte. Fremdes nur sah ich von je, freudlos war mir das Nahe. Als hätt’ ich nie es gekannt, war, was immer mir kam. Doch dich kannt’ ich deutlich und klar: als mein Auge dich sah, warst du mein Eigen; was im Busen ich barg, was ich bin, hell wie der Tag taucht’ es mir auf, o wie tönender Schall schlug’s an mein Ohr, als in frostig öder Fremde zuerst ich den Freund ersah.
You are the Spring for which I longed in the frosty winter season. My heart greeted you with holy terror when your first glance set me on fire. I had only ever seen strangers; my surroundings were friendless. As if I had never known, that was everything that came my way. But I recognized you plain and clear; when my eyes saw you, you were mine; what I hid in my heart, what I am, bright as day it came to me, like a resounding echo it fell upon my ear, when cold, lonely and estranged I first saw my friend.
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